22/I/2016 Für 4 Stunden Sport in der Schulwoche

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Status:
Annahme

Die SPD-geführte Landesregierung wird aufgefordert, das Schulfach Sport von drei auf vier Stunden (zwei Blockstunden) in der Woche an allen Brandenburger Schulformen, ausgenommen Sportschulen, zu erhöhen. Der Sportunterricht hat in hoher Qualität zu erfolgen und das kooperativ-gemeinschaftliche Erleben von Sport anstelle eines reinen Leistungs- und Wettbewerbszwangs in den Vordergrund zu stellen.

Begründung:

Viele Studien besagen, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Schullaufbahn zu wenig Sport treiben. Schon im frühen Alter resultieren aus dem Bewegungsmangel Übergewicht, Koordinationsstörungen und Haltungsschäden. Um dem entgegenzuwirken, braucht der Sportunterricht an Schulen mehr Platz. Heranwachsende sollten sich viel bewegen und nicht den ganzen Tag im Sitzen verweilen. Klar kann der Unterricht allein nicht helfen, doch eine Grundlage beziehungsweise einen Denkanstoß stellt er allemal dar. Sport ist als Ausgleich so enorm wichtig für die persönliche Entwicklung eines Menschen, um einfach mal den Kopf frei zu bekommen von einem sehr auf Theorie basierenden Schulalltag.

Mit diesem Antrag kommt man auch sozial schwächeren Familien entgegen, deren Eltern es sich nicht leisten können, ihren Kindern eine Mitgliedschaft in einem Sportverein zu ermöglichen. Es ist auch oft so, dass die Sporthallen weit weg vom Schulgebäude sind, daher ist ein Fußweg von zehn Minuten nicht die Seltenheit. Bei einem Block Sport ist man von der Zeit her viel flexibler als hätte man nur 45 Minuten für den Unterricht und das Umkleiden davor und danach. Sportlehrkräfte stehen ausreichend zur Verfügung. Diese Chance sollte man nutzen.

Empfehlung der Antragskommission:
Ablehnung
Version der Antragskommission:

Begründung:

  • Eingriff in den Lehrplan und zu hohe Konkretisierung ohne fachliche Prüfung

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