43/I/2022 Tarifzonen abschaffen – ein VBB-Tarif für alle

Status:
Annahme

Die Landesregierung, die SPD-Landtagsfraktion und die Landeshauptstadt Potsdam, als Gesellschafter der Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg, werden aufgefordert, die Abschaffung der VBB-Tarifzonen zu prüfen.

Begründung:

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ist ein deutschlandweites Erfolgsmodell. Als einziger vereint er zwei Bundesländer in einem Tarifgebiet. Der VBB ist mittlerweile über 20 Jahre alt und daher macht es Sinn, sein Konzept weiterzuentwickeln. Nach dem Vorbild des Semestertickets der Brandenburger Hochschulen soll geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen ein einheitlicher Tarif für den ganzen Verkehrsverbund geschaffen werden kann.

Berlin und sein Speckgürtel sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich gewachsen, jedoch wurden in diesem Zeitraum nicht die Tarifzonen angepasst. Besonders deutlich wird dieser Umstand bei der Preisgestaltung, insbesondere für Pendler*innen aus der Tarifzone Berlin C oder Gebieten Brandenburgs, die außerhalb davon liegen, ist Pendeln spürbar teurer als innerhalb Berlins. Für nicht wenige erscheint es daher sinnvoll, mit dem Auto in die nächste günstigere Tarifzonen zu fahren, um von dort den Zug zu nehmen. Dies könnte ebenfalls überflüssig gemacht werden.

Empfehlung der Antragskommission:
Erledigt
Version der Antragskommission:

durch Regierungshandeln erledigt (Deutschland-Ticket zum Einführungspreis von 49 Euro)

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