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Die SPD Brandenburg fordert die Brandenburger Landesregierung auf, Brandenburg zu einem führenden Standort für internationale Unternehmer*innen sowie Wissenschaftler*innen zu entwickeln.
Aufbauend auf bereits bestehenden Initiativen zur Fachkräftegewinnung und Willkommenskultur soll hierzu ein landesweites Pilotprojekt
„Welcome to Brandenburg – Investieren und Forschen leicht gemacht“ eingerichtet werden, dass insbesondere die Ansiedlung ausländischer Unternehmen, Investitionen und Forschungsvorhaben aktiv unterstützt.
Brandenburg verfügt bereits über zahlreiche Programme und Projekte zur Fachkräfteintegration und Willkommenskultur. Diese leisten wichtige Arbeit, sind jedoch bislang nicht ausreichend auf die besonderen Anforderungen internationaler Unternehmer*innen, Investor*innen sowie forschungsgetriebener Vorhaben ausgerichtet.
Gerade bei Unternehmensgründungen, größeren Investitionen oder wissenschaftlichen Projekten
zeigen sich strukturelle Herausforderungen:
- fehlende zentrale Zuständigkeit und Koordination,
- mangelnde Abstimmung zwischen Ausländerbehörden,
Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Verwaltung, - lange und schwer planbare Verfahrensdauern,
- unzureichende Begleitung komplexer internationaler Vorhaben.
Dies führt dazu, dass hochwertige Investitionen und Innovationsprojekte trotz vorhandener Mittel und klarer Absicht scheitern oder in andere Regionen abwandern – nicht aus Mangel an Attraktivität Brandenburgs, sondern aufgrund bürokratischer Hürden und fehlender koordinierter Strukturen.
Willkommenskultur muss daher strategisch weiterentwickelt werden:
von reiner Beratung hin zu einer investitions- und innovationsorientierten Standortpolitik.
Das Pilotprojekt soll:
- bestehende Programme bündeln und ergänzen, nicht ersetzen,
- eine verbindliche One-Stop-Struktur für internationale Investor*innen, Gründer*innen und Wissenschaftler*innen schaffen,
- klare Zuständigkeiten und koordinierte Verfahren gewährleisten,
- beschleunigte Abläufe für Vorhaben mit erheblichem Investitions- oder Innovationspotenzial ermöglichen,
- Brandenburg national und international als offenes, modernes und verlässliches Investitions- und Innovationsland positionieren.
Zur erfolgreichen Umsetzung des Pilotprojekts soll eine sichtbare, überparteiliche Koordinations- und Brückenfunktion zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Akteuren geschaffen werden.
Diese Funktion soll Vertrauen aufbauen, internationale Vorhaben begleiten, Impulse für Integration und wirtschaftliche Teilhabe geben und Brandenburg als offenen Standort repräsentieren.
Diese Brückenfunktion kann pilotartig als Modellprojekt etabliert und bei Erfolg institutionell
verstetigt werden.
Als SPD Brandenburg wollen wir nicht nur willkommen heißen, sondern ermöglichen.
Wer Arbeitsplätze schafft, Innovationen bringt und in Brandenburg investieren oder forschen will,
soll erleben: Hier wird nicht gebremst – hier wird unterstützt.
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