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Den Landesvorstand dahingehend aufzufordern, die Strukturen der SPD Brandenburg auf Social
Media nachhaltig zu professionalisieren. Ziel soll es sein eine/n landesweite/n Beauftragte/n für die Koordinierung der Beiträge auf den gängigen Social Media Plattformen (Instagram, Facebook, TikTok, Mastodons und Discovery) zu haben.
Die Aufgaben sind folgende:
- Erstellung von „content“
Der/Die Beauftragte ist zuständig für die Erarbeitung und Erstellung von digitalen Dateien (vorzugsweise Videomaterial wie z.B. „reels“) welches auf Social Media geteilt wird.
- Verbindung in die Fläche
Des Weiteren ist der/die Beauftragte Ansprechpartner*in für Unterbezirke und Ortsvereine. Er/Sie unterstützt die Unterbezirke und Ortsvereine z.B. mittels Onlineformat dabei, sich auf Social Media zurechtzufinden und gibt diesen einen Leitfaden an die Hand, wie gelungener content erstellt wird.
- Collab-Beiträge
Letztlich kann diese/r Beauftragte auch die Landtagsabgeordneten in Collaberations-Beiträgen unterstützen. Indem also Beiträge der „SPD Brandenburg“ in Zusammenarbeit mit Landtagsabgeordneten erstellt und auf diese zugeschnitten sind, werden diese im Netz sichtbarer.
Mangels Beschlussfähigkeit des Landesparteitags zur Schaffung von Stellen auf Landesebene wird der Landesvorstand dahingehend aufgefordert sich mit dieser Frage zu beschäftigen. Konkret geht es um die Anstellung eines/einer Beauftragten für Social Media auf Landesebene.
Warum das nötig ist: Nach aktuellem Stand, gibt es einen Instagram Account der „SPD Brandenburg“ und einen der „SPD-Fraktion Brandenburg“. Aus Gesprächen mit und Veranstaltungen vom Team der „SPD- Fraktion Brandenburg“ wurde deutlich, dass diese in ihrer Erstellung des „content“ (Video- oder Bilddatei) aus rechtlichen Gründen limitiert sind. Gleichzeitig fällt auf: der Account der „SPD Brandenburg“ hat die im linken politischen Spektrum die geringste Anzahl an Abonnenten. Dabei stellen wir seit über 30 Jahren den Ministerpräsidenten. Zudem sind weder Linke noch Grüne aktuell im Landtag. Des Weiteren liegen die Aufrufe der Videos im Schnitt zwischen 3.000 – 4.000, was sehr wenig ist. Das zeigt, dass bezüglich der Interaktionen mit diesem Account dringender Handlungsbedarf besteht. Letztlich postet die „SPD-Fraktion Brandenburg“ weniger politische Inhalte und Haltungen, als vielmehr private Interessen und Alltag der Abgeordneten. Anhand der Aufrufe ist erkennbar, dass dies die Menschen in Brandenburg tendenziell weniger zu Interaktionen mit den Inhalten bewegt. Es mangelt an der professionellen Begleitung von Themen, welche nur die „SPD Brandenburg“ bespielen kann.
Aus diesem Grund soll die SPD Brandenburg selbst eine/n Beauftragte/n finanzieren. Diese/r legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Erstellung von Videos für Instagram, TikTok und Facebook.
Außerdem denkbar ist die Bespielung von Mastodons und Discover. Hier empfiehlt sich die Nutzung von Multiplattform-Tools. Der jeweilige Beitrag wird nur auf einer Plattform hochgeladen, erscheint aber auch auf allen anderen Social Media Plattformen. Fotobeiträge sollen in den Hintergrund der Arbeit rücken, sie erreichen kaum ein breites Publikum außerhalb der eigenen Follower. Inhaltlich sollen die Werte und Standpunkte unserer Brandenburger SPD adressiert werden. Wann immer ein politisches Ereignis in Brandenburg erhöhte Aufmerksamkeit erfährt, soll der „SPD Brandenburg“ ein Beauftragter zur Verfügung stehen, welcher schnell reagieren kann und die Meinung der Brandenburger SPD im digitalen Raum erklärt.
Des weiteren erreichen auch die Beiträge der Landtagsabgeordneten selten Menschen außerhalb der eigenen Blase, was auf mangelnde Beachtung durch den Algorithmus zurückzuführen ist. Professionell erstellte Beiträge erreichen jedoch tendenziell eine größere Community und gehen eher „viral“. Dieser Werbeeffekt ist im Hinblick auf die Beeinflussung des öffentlichen Diskurses nicht zu unterschätzen. Klar formuliert: Eine Säule des Erfolgs der Wiederwahl eines Landtagsabgeordneten ist der eigene Social Media Auftritt. Unterstützung durch die Landesebene wird hier helfen.
Fest steht: Aufgrund sozialer Medien gibt es keine klassischen Wahlkampfphasen mehr. Im digitalen Raum findet Wahlkampf jedes Jahr, zu jedem Tag in jeder Stunde statt. Mit jedem weiteren Video von Rechtsextremisten verlieren wir im digitalen Raum an Boden. Es tut dringend Not die SPD Brandenburg auf Social Media so aufstellen, wie es der größten Partei des Bundeslandes würdig ist.
