63/II/2018 Ausbau des SPNV von Königs Wusterhausen bis Mittenwalde

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Status:
Überweisung

Um den steigenden Zuwachs an Pendlern im Raum Königs Wusterhausen gerecht zu werden, ist der Ausbau des SPNV von Königs Wusterhausen bis Mittenwalde in die Landesnahverkehrsplanung aufzunehmen und zügig umzusetzen.

Begründung:

Der Landesparteitag fordert die Landesregierung auf, sich den enorm steigenden Pendlerzahlen im Raum Königs Wusterhausen anzunehmen und durch den zügigen Ausbau der Bahn-Strecke von Königs Wusterhausen bis Mittenwalde, die Konzentration der Pendler auf dem alleinigen Bahnhof Königs Wusterhausen entgegenzuwirken. Aus der Stadt Königs Wusterhausen pendeln täglich 10.700 Einwohnerinnen und Einwohner und allein aus den drei Anliegergemeinden Mittenwalde, Bestensee und Heidesee kommen weitere 8.000 Pendler hinzu. Der in der Stadt Königs Wusterhausen gelegene Bahnhof, die Verkehrsinfrastruktur in der Innenstadt und die umliegenden Parkplätze sind schon jetzt an den Kapazitätsgrenzen angelangt. Durch die Verlängerung des SPNV auf der noch vorhandenen Trasse der ehemaligen Königs Wusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn (KMTE) um ca. 8 km, könnten allein aus der Stadt Mittenwalde 3.300 Auspendler und auch 3.400 Einpendler zwischen Wohnort und Arbeitsplatz befördert werden. Diese Maßnahme entlastet auch die Umwelt, da der Individualverkehr mit dem PKW sich erheblich verringern würde und damit der Ausstoß von umweltbelastenden Emissionen reduziert werden kann.

Empfehlung der Antragskommission:
Überweisung an: Landtagsfraktion

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