1/I/2026 Mitsprechen statt ,,Mitmeinen”

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Status:
Annahme mit Änderungen

Der Landesparteitag der SPD Brandenburg möge beschließen, dass in allen Satzungen, Anträgen, Programmen und sonstigen offiziellen Dokumenten der SPD Brandenburg künftig eine gendergerechte und inklusive Sprache verwendet wird.

Begründung:

Sprache ist nicht neutral. Sie hat eine Wirkung auf unser Denken und beeinflusst, wie wir Menschen und gesellschaftliche Rollen wahrnehmen. Wenn in Texten überwiegend männliche Formen verwendet werden, bleiben Frauen, Inter*, Trans* und nicht-binäre Personen sprachlich oft unsichtbar. Eine gendergerechte Sprache trägt daher entscheidend dazu bei, Gleichstellung auch sprachlich und in geschriebener Form umzusetzen und Vielfalt sichtbar zu machen.

Die SPD Brandenburg versteht sich als gerechte und inklusive Partei. Diese Werte müssen sich nicht nur in unseren politischen Inhalten, sondern auch in der Art und Weise widerspiegeln, wie wir miteinander kommunizieren und Beschlüsse formulieren. Sprache ist Teil unserer politischen Kultur und wer Gleichstellung fordert, muss sie auch sprachlich leben.

Empfehlung der Antragskommission:
Erledigt
Version der Antragskommission:

wurde schon mit 2017 mit Antrag 52/I/2017 beschlossen

Barrierefreies PDF:
Änderungsanträge
Status Kürzel Aktion Zeile AntragstellerInnen Text PDF
Nicht abgestimmt Ä1 zum 1/I/2026 Ändern 1-5 LAVO Jusos Ersetze Zeile 1-5 durch folgenden Text: In allen Satzungen, Anträgen, Programmen und sonstigen offiziellen Dokumenten der SPD Brandenburg ist auf eine gendergerechte und inklusive Sprache zu achten. Ziel ist es, alle Geschlechter sichtbar zu machen und eine diskriminierungssensible, respektvolle Ausdrucksweise sicherzustellen. Zur praktischen Umsetzung wird der Landesvorstand beauftragt, künftig gemeinsam mit den Unterlagen zum Landesparteitag ein Musterbeispiel für gendergerechte und inklusive Formulierungen zu versenden. Dieses soll als Orientierungshilfe für Antragsteller*innen dienen und konkrete Hinweise zum antragsgerechten, inklusiven Schreiben enthalten. Damit wird sichergestellt, dass Antragsschreibende eine klare Handreichung erhalten und eine einheitliche, verständliche sowie inklusive Sprachpraxis innerhalb des Landesverbandes gefördert wird. Änderungsantrag (PDF)
Beschluss: Annahme in geänderter Form
Text des Beschlusses:

In allen Satzungen, Anträgen, Programmen und sonstigen offiziellen Dokumenten der SPD Brandenburg ist auf eine gendergerechte und inklusive Sprache zu achten. Ziel ist es, alle Geschlechter sichtbar zu machen und eine diskriminierungssensible, respektvolle Ausdrucksweise sicherzustellen.

Zur praktischen Umsetzung wird der Landesvorstand beauftragt, künftig gemeinsam mit den Unterlagen zum Landesparteitag ein Musterbeispiel für gendergerechte und inklusive Formulierungen zu versenden. Dieses soll als Orientierungshilfe für Antragsteller*innen dienen und konkrete Hinweise zum antragsgerechten, inklusiven Schreiben enthalten.

Damit wird sichergestellt, dass Antragsschreibende eine klare Handreichung erhalten und eine einheitliche, verständliche sowie inklusive Sprachpraxis innerhalb des Landesverbandes gefördert wird.

Beschluss-PDF:

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