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Die SPD Brandenburg fordert die Brandenburger Landesregierung auf, eine Landesstrategie zum Schutz von Unternehmen vor Drohnenbedrohungen zu entwickeln und umzusetzen.
Ziel ist es, Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Betriebe – bei Prävention, Sensibilisierung, Qualifizierung und organisatorischer Vorbereitung auf Drohnenbedrohungen zu unterstützen und so Arbeitsplätze, Know-how und wirtschaftliche Stabilität in Brandenburg zu sichern.
Die Landesregierung soll daher:
- Unternehmen niedrigschwellig über Risiken, Meldewege und Präventionsmöglichkeiten informieren,
- Qualifizierungs- und Schulungsangebote zum Drohnenschutz unterstützen,
- ein landesweites Lagebild zu Drohnenvorfällen im Wirtschaftsbereich fördern,
- und bestehende Regelungen zu KRITIS und NIS-2 um eine wirtschaftsnahe Präventionsperspektive ergänzen.
Drohnen sind längst kein Nischenthema mehr, sondern stellen eine reale und wachsende Bedrohung für Unternehmen dar. Sie werden für Spionage, Industriespionage, Sabotage, Störung von Betriebsabläufen und psychologische Destabilisierung eingesetzt. Gleichzeitig sind sie kostengünstig, weltweit verfügbar und technisch schwer zu detektieren
Besonders problematisch ist:
- das fehlende systematische Lagebild zu Drohnenvorfällen,
- unklare Zuständigkeiten,
- sowie mangelnde Sensibilisierung und Vorbereitung in Unternehmen – vor allem außerhalb kritischer Infrastrukturen
Dabei zeigen Fachanalysen eindeutig:
Technik allein reicht nicht aus. Entscheidend sind informierte Beschäftigte, klare Abläufe und organisatorische Vorsorge („Erst der Mensch, dann die Technik“)
Wirtschaftssicherheit ist Standortsicherung.
Wer Arbeitsplätze, Innovation und Investitionen schützen will, muss neue Bedrohungen ernst nehmen und Unternehmen dabei nicht alleinlassen.
Als SPD Brandenburg stehen wir für einen Staat, der vorausschauend schützt, statt erst nach Schäden zu reagieren.
