13.02.2026
Die SPD Brandenburg setzt sich auf Bundesebene für die Einführung einer bundesweiten, gestaffelten Zuckerabgabe auf stark zuckerhaltige Getränke und industriell verarbeitete Lebensmittel mit hohem Zusatzzuckergehalt und Zuckerersatzstoffen ein.
Die Abgabe soll sich am zugesetzten Zucker und den Zuckersatzstoffen pro 100 g bzw. 100 ml orientieren (Stufenmodell) und insbesondere erfassen:
- Softdrinks und Energydrinks,
- gesüßte Fruchtsaftgetränke,
- stark zuckerhaltige Frühstücksprodukte,
- Süßwaren mit hohem Zusatzzuckeranteil,
- industriell hergestellte Desserts und Fertigprodukte mit überdurchschnittlichem Zuckergehalt.
Ziel der Abgabe ist:
- die deutliche Reduktion des Zuckerkonsums,
- eine Reformulierung von Produkten durch Hersteller*innen,
- die Prävention von Adipositas, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Einnahmen sollen zweckgebunden eingesetzt werden für:
- kostenfreie, gesunde Kita- und Schulverpflegung nach verbindlichen Qualitätsstandards,
- Präventionsprogramme für Kinder und Jugendliche,
- kommunale Bewegungs- und Sportförderung,
- Ernährungsbildung in Schulen,
- gezielte Entlastung einkommensschwacher Haushalte.
Der Bund wird aufgefordert, die Zuckerabgabe sozial ausgewogen auszugestalten, kleine Handwerksbetriebe nicht unverhältnismäßig zu belasten und natürliche, unverarbeitete Produkte von der Abgabe auszunehmen.
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23.05.2025
Zur besseren Übersicht der aktuellen Beschlusslagen soll eine Datenbank zur Sammlung von beschlossen Anträgen eingerichtet werden. In dieser soll es eine Suchfunktion für Stichwörter geben, um eine direkte themenbezogene Suche zu ermöglichen.
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23.05.2025
- Aufbau und Förderung europäischer Alternativen zu US- und China-Plattformen
– Initiative des Landes für ein kommunales Pilotprojekt, bei dem öffentliche Kommunikation nicht über US-Server (Meta, X/Twitter, TikTok) läuft, sondern über europäische, datenschutzkonforme Alternativen (z. B. Mastodon, Pixelfed, Peertube etc.).
– Unterstützung europäischer Softwarelösungen durch gezielte IT-Beschaffung in Verwaltung, Bildung und Kultur.
– Partnerschaft mit europäischen Open-Source-Initiativen, um den Aufbau digitaler Infrastruktur mitzugestalten.
- Digitale Souveränität als Bildungs- und Demokratiethema
– Digitale Aufklärung in Schulen, Jugendzentren und der Erwachsenenbildung, die nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Plattformkritik und Datenbewusstsein vermittelt.
– Workshops und Veranstaltungen zu „digitaler Selbstverteidigung“, alternativen Plattformen und sicheren Kommunikationsformen.
– Förderung einer demokratischen Netzkultur, die Meinungsfreiheit schützt, aber Desinformation, Hass und Manipulation klar begegnet – auf Grundlage europäischer Werte.
- Politische Unterstützung für europäische Infrastrukturprojekte
– Die SPD fordert das Land Brandenburg, den Bund und die EU auf,
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- Investitionen in europäische Cloud-, Kommunikations- und Plattformlösungen massiv zu erhöhen (z. B. über GAIA-X, European Public Stack etc.).
- kommunale Öffentlichkeiten in die Entwicklung einzubinden – durch Pilotprojekte, Netzwerke und Forschungskooperationen.
- Plattformregulierung weiter zu verschärfen, damit europäische Standards wie Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch gegen globale Digitalkonzerne durchgesetzt werden.
Digitale Souveränität ist kein Luxus, sondern eine Frage demokratischer Selbstbestimmung und wirtschaftlicher Resilienz. Als SPD setzen wir uns für eine Zukunft ein, in der soziale Medien und digitale Kommunikation nicht länger von außereuropäischen Interessen dominiert werden – sondern auf offenen, sicheren und solidarischen Strukturen basieren.
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23.05.2025
Der § 3 „Allgemeine Grundsätze“ (1) des Organisationstatuts der SPD wird wie folgt ergänzt:
„Wahlen sind geheim, soweit satzungsmäßig nicht offen gewählt werden kann. Zur Sicherstellung der Geheimhaltung der Wahl sind Wahlkabinen in ausreichender Anzahl bereitzustellen. Die Anzahl der Wahlkabinen soll sich dabei an der Anzahl der Wahlberechtigten orientieren, um eine zügige und reibungslose Durchführung der Wahl zu gewährleisten. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass alle Wahlkabinen barrierefrei zugänglich sind, um die vollständige Teilhabe aller Mitglieder zu ermöglichen.“
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28.10.2022
Antrag an den Bundesparteitag:
Der Bundesparteitag bittet den Bundesvorstand um Prüfung der Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft „Innere Sicherheit“ gemäß § 10 Organisationsstatut der SPD.
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