Wir fordern die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg auf, eine effektive Strategie für die Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Medien zu entwickeln. Der Fokus dieser Strategie muss auf der Fähigkeit liegen, rechte Social Media Inhalte zu erkennen und aktiv gegenzusteuern. Gemeint sind hierbei vor allem jene Inhalte, bei denen es sich um offensichtliche Falschinformationen handelt bzw. jene Inhalte, welche den Grundsätzen der freiheitlich demokratischen Grundordnung gegenüberstehen.
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28/I/2026 Verbindliche Sprachstandsfeststellung mit vier Jahren – Früh fördern statt später reparieren (nach dem Hamburger Vorbild)
13.02.2026Die SPD Brandenburg setzt sich für die Einführung einer verbindlichen Sprachstandsfeststellung im Alter von vier Jahren für alle Kinder in Brandenburg ein.
Grundlage soll ein landesweit einheitliches, wissenschaftlich fundiertes Verfahren sein, orientiert am erfolgreichen Vorgehen der Hansestadt Hamburg.
Kinder mit festgestelltem Förderbedarf erhalten:
- einen verbindlichen individuellen Förderplan,
- prioritären Zugang zu Sprachförderangeboten,
- bei Bedarf frühzeitige logopädische Diagnostik und Therapie,
- Unterstützung bei der Vermittlung geeigneter Reha- oder Frühfördermaßnahmen.
Das Land stellt sicher:
- ausreichende Fachkräfte in Sprachförderung und Logopädie,
- auskömmliche Finanzierung für Kommunen und freie Träger,
- eine enge Kooperation zwischen Kitas, Eltern, Gesundheitsämtern und Grundschulen.
Ziel ist eine verbindliche Dokumentations- und Übergabestruktur zwischen Kita und Schule, um Förderbedarfe transparent und kontinuierlich zu begleiten.
1/I/2026 Mitsprechen statt ,,Mitmeinen”
13.02.2026Der Landesparteitag der SPD Brandenburg möge beschließen, dass in allen Satzungen, Anträgen, Programmen und sonstigen offiziellen Dokumenten der SPD Brandenburg künftig eine gendergerechte und inklusive Sprache verwendet wird.
2/I/2026 Social Media
13.02.2026Den Landesvorstand dahingehend aufzufordern, die Strukturen der SPD Brandenburg auf Social
Media nachhaltig zu professionalisieren. Ziel soll es sein eine/n landesweite/n Beauftragte/n für die Koordinierung der Beiträge auf den gängigen Social Media Plattformen (Instagram, Facebook, TikTok, Mastodons und Discovery) zu haben.
Die Aufgaben sind folgende:
- Erstellung von „content“
Der/Die Beauftragte ist zuständig für die Erarbeitung und Erstellung von digitalen Dateien (vorzugsweise Videomaterial wie z.B. „reels“) welches auf Social Media geteilt wird.
- Verbindung in die Fläche
Des Weiteren ist der/die Beauftragte Ansprechpartner*in für Unterbezirke und Ortsvereine. Er/Sie unterstützt die Unterbezirke und Ortsvereine z.B. mittels Onlineformat dabei, sich auf Social Media zurechtzufinden und gibt diesen einen Leitfaden an die Hand, wie gelungener content erstellt wird.
- Collab-Beiträge
Letztlich kann diese/r Beauftragte auch die Landtagsabgeordneten in Collaberations-Beiträgen unterstützen. Indem also Beiträge der „SPD Brandenburg“ in Zusammenarbeit mit Landtagsabgeordneten erstellt und auf diese zugeschnitten sind, werden diese im Netz sichtbarer.
8/I/2026 Integration stärken statt einschränken – Keine kommunale Wohnsitzauflage für Geflüchtete
13.02.2026Die SPD Brandenburg lehnt die Einführung oder Ausweitung kommunaler Wohnsitzauflagen für Geflüchtete ab.
Die SPD Brandenburg setzt sich auf Landesebene dafür ein, dass Integration durch freiwillige Ansiedlung, soziale Teilhabe und individuelle Perspektiven gefördert wird – nicht durch Zwangsmaßnahmen.
Statt Wohnsitzauflagen sind zielgerichtete Investitionen in Wohnraum, Integration, Bildung und kommunale Infrastruktur zu stärken, insbesondere in Kommunen mit hoher Aufnahmeleistung.
26/I/2026 Gründung einer landeseigenen Gesellschaft für Betrieb und Verwaltung von Altenpflegeheimen prüfen
13.02.2026Der Landesparteitag fordert die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg auf, zu beraten, inwieweit eine landeseigene Gesellschaft zum Betrieb und zur Verwaltung von Altenpflegeheimen gegründet werden kann.
Ziel einer solchen Gesellschaft soll es sein,
- bezahlbare Pflege für pflegebedürftige Menschen sicherzustellen und die stetig steigenden Eigenanteile für Bewohner*innen von Altenpflegeheimen wirksam zu begrenzen,
- Spekulationen mit Pflegeimmobilien und renditegetriebene Geschäftsmodelle im Bereich der stationären Altenpflege einzudämmen,
- Pflegeheime ohne Gewinn- und Renditeorientierung zu betreiben und Überschüsse ausschließlich zur Qualitätsverbesserung, Personalbindung und Entlastung der Pflegebedürftigen zu verwenden,
- die soziale Verantwortung des Landes im Hinblick auf den demografischen Wandel und den steigenden Pflegebedarf noch stärker wahrzunehmen.
