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49/I/2021 Unterstützung der Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehren

22.10.2021

Die SPD Brandenburg setzt sich für eine gute Ausbildung, zeitgemäße Ausstattung und Anerkennung der Verdienste der ca. 38.000 Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehren im Land Brandenburg ein.

Der SPD-Landesparteitag möge beschließen:

  1. Einführung einer einheitlichen Kennzeichnung von privaten PKW für Einsatzfahrten zum Feuerwehrgerätehaus „Feuerwehr im Einsatz“
  2. Start einer Kampagne zur Aufklärung der Bevölkerung bezüglich dieser Kennzeichnung
  3. Anpassung der landes- bzw. bundesrechtlichen Regelungen, zum Führen von Dachaufsetzern mit Beleuchtung

77/I/2021 Schaffung eines Landesprogramms zur Förderung von On-Demand-Bussen

22.10.2021

Die SPD Brandenburg setzt sich für die Schaffung eines Landesprogramms zur Förderung von On-Demand-Bussen ein, die bei Bedarf fahren und mit bestehenden ÖPNV Angeboten verknüpft werden.

76/I/2021 Vollständig barrierefreien Bus- und Regionalbahnverkehr

22.10.2021

Die SPD Brandenburg setzt sich für einen vollständig barrierefreien Bus- und Regionalbahnverkehr ein, insbesondere der Busverkehr, das Bahnhofsumfeld sowie die Bahnhofszugänge sollen nachhaltig hierzu ertüchtigt werden.

30/I/2021 Hort ist keine KiTa - den Hortbereich aus dem KitaG rausnehmen

22.10.2021

Die SPD-Mitglieder der Landesregierung Brandenburg und die SPD-Abgeordneten des Landtages Brandenburg werden aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass der Hort, im Rahmen der Novellierung des Kindertagesstättengesetzes im Land Brandenburg, aus diesem herausgenommen wird und in ein eigenständiges Gesetz überführt wird. Detailspezifische Fragen, die nur den Bereich des Hortes betreffen, sind in diesem Zusammenhang anzupassen bzw. zu ergänzen.

28/I/2021 Strategie – IT-Ausstattung, Befähigung und Qualifizierung von Lehrer*innen und Schüler*innen

21.10.2021

Die SPD-Landtagsfraktion und die SPD-geführte Landesregierung werden aufgefordert, eine langfristige Strategie zur IT-Ausstattung, Befähigung und Qualifizierung von Lehrer*innen und Schüler*innen in Bezug auf die Digitalisierungsoffensive an Schulen auszuarbeiten, um moderne und digitale Arbeit (z. B. Homeschooling in Krisenzeiten) zu ermöglichen. Jede Schule hat neben dem Medienentwicklungsplan eine auf die Schule ausgerichtete Digitalstrategie zu erarbeiten inkl. einem Konzept zur Umsetzung von Homeschooling. Die Schulen erhalten für die Erarbeitung der Digitalstrategie inhaltliche und administrative Unterstützung von der DigitalAgentur Brandenburg. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel sollen der DigitalAgentur Brandenburg zur Verfügung gestellt werden.

71/I/2021 Industriestandort Ostbrandenburg sichern und ausbauen – Entwicklungskorridor bis Eisenhüttenstadt verlängern – Verkehrsanbindung verbessern

21.10.2021

Die SPD Brandenburg fordert die SPD-Landtagsfraktion und die Kabinettsmitglieder der SPD auf, sich im Rahmen der Beratungen zum neuen Regionalentwicklungskonzept für die Verlängerung der bisher von Berlin bis Frankfurt (Oder) geplanten Achse nach Eisenhüttenstadt und darüber hinaus als „Querverbindung“ nach Cottbus und in die Lausitz einzusetzen.

45/I/2021 Feiertagsregelung zu Gedenktagen

18.10.2021
  1. Die SPD geführte Landesregierung wird aufgefordert, zu runden Jahrestagen von historischen Ereignissen von besonderer Bedeutung per Rechtsverordnung zusätzliche, einmalige arbeitsfreie Feiertage als Gedenktage gem. § 2 Abs. 3 des Feiertagsgesetzes einzurichten und langfristig in Form einer Liste zur besseren Planbarkeit zu regeln.

Diese Liste könnte bspw. folgende Tage beinhalten:

  • Mittwoch, 13. August 2031: 70. Jahrestag des Mauerbaus
  • Samstag, 27. Januar 2035: 90. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz
  • Dienstag, 13. August 2041: 80. Jahrestag des Mauerbaus
  • Montag, 27. Januar 2045: 100. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz
  • Montag, 24. Mai 2049: 100 Jahre Grundgesetz
  • Diese Aufzählung soll weder vollständig noch abschließend sein.
  1. Außerdem soll der Frauentag am 8. März sowie der Tag der Befreiung am 8. Mai als gesetzlich anerkannte Feiertage gem. §2 Abs. 1 des Feiertagsgesetzes eingeführt werden.
  2. Die Regelungen zu sog. stillen Feiertagen in den §§ 5 und 6 des Feiertagsgesetzes ist an die Regelungen des Landes Berlin anzugleichen.

85/I/2021 Gründung eines Arbeitskreises der SPD Brandenburg für Klima- und Umweltfragen

18.10.2021

Der Landesvorstand der SPD Brandenburg wird gebeten einen Arbeitskreis „Klima und Umwelt“ einzurichten.

06/I/2021 Einführung des Mindestlohns in Behindertenwerkstätten

18.10.2021

Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, sich im Bundestag für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns für die Arbeit in Behindertenwerkstätten einzusetzen. Damit einher geht die Bedingung, dass Arbeitnehmer*innen in den Werkstätten den notwendigen Arbeitnehmer*innenstatus erhalten.

84/I/2021 Unsere Arbeit für EIN Brandenburg der starken Regionen

15.10.2021

31 Jahre deutsche Einheit und 31 Jahre Land Brandenburg – das sind nicht zuletzt über drei Jahrzehnte erfolgreiche sozialdemokratische Politik für Brandenburg. Wir wollen diese Erfolgsgeschichte für unser Land weiterschreiben. Es gilt, sich jetzt gemeinsam für die nächsten Jahre aufzustellen, die Aufgaben der Gegenwart zu meistern und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. In den vor uns liegenden zwei Jahren steht die brandenburgische SPD vor drei großen Herausforderungen:

  1. Wir werden Brandenburg an der Spitze der Regierungskoalition gut aus der Corona-Pandemie bringen und unsere Ziele von „Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Sicherheit“ – so wie wir sie mit CDU und Bündnis90/Die Grünen im Koalitionsvertrag vereinbart haben – umsetzen. Wir werden die sozialdemokratische Handschrift deutlich herausstellen und sichtbar machen.
  2. Bei den Landrats- und Bürgermeisterwahlen in den nächsten zwei Jahren wollen wir erfolgreich sein, damit wir kommunale Verantwortungsträger*innen in den Rathäusern haben, die den sozialen Zusammenhalt sichern.
  3. Nach 31 erfolgreichen Jahren unter sozialdemokratischer Führung werden wir die Idee für „EIN Brandenburg der starken Regionen“ weiterentwickeln und dabei unsere eigenen Strukturen modernisieren. Wir wollen Menschen begeistern, mit uns neue Ideen für das kommende Jahrzehnt zu entwickeln.

Um diese Aufgaben erfolgreich lösen zu können, müssen wir Arbeit und Verantwortung auf viele Schultern verteilen. Dies ist mit einer kleineren Hauptamtlichen-Struktur und der kleiner gewordenen Zahl an Aktiven nur mit einem Umdenken möglich. Aufgaben müssen genauer abgegrenzt werden, um Einzelne nicht zu überfordern. Aufgaben müssen aufgeteilt werden, um zu vermeiden, dass Sie in der Fülle der Tagespolitik untergehen. Wir werden diejenigen einbinden, die sich engagieren wollen, und damit die Geschlossenheit bewahren, die uns als brandenburgische SPD stark gemacht hat. Wir sind sichtbar als SPD, wenn es uns gelingt, zu regieren, Wahlkampf zu führen und gleichzeitig neue Ideen mit den Menschen im Land zu entwickeln.

Die Konzentration der hauptamtlichen Kräfte muss stärker darauf fokussiert werden, Wahlkämpfe und Strukturen zu organisieren und unsere Arbeit in der Fläche abzusichern. Dies kostet Zeit und bindet Ressourcen bei dem/der Generalsekretär*in und den Geschäftsstellen der Partei. Es gilt die kommenden Landratswahlen und (Ober-) Bürgermeisterwahlen zu unterstützen und die Talentakademie zu koordinieren, um unsere kommunale Basis zu verbreitern. Gerade in Wahljahren bleibt so kaum Zeit, andere Aufgaben abzusichern. Um in Wahlkämpfen erfolgreich das sozialdemokratische Profil vermitteln zu können, ist es von zentraler Bedeutung, dass die SPD in den aktuellen politischen Diskussionen im Land mit unserem Ministerpräsidenten und den sozialdemokratischen Minister*innen wahrgenommen wird. Ebenso wichtig ist es aber auch, als Partei in einer Regierungskonstellation erkennbar und unterscheidbar zu sein. Die Landtagsfraktion ist es, die durch ihre Mitglieder die Regierungspolitik in die Fläche des Landes trägt. Daneben sind es vor allem die sozialdemokratischen Vorstandsmitglieder, die hier in der Fläche die SPD aktiv vertreten müssen. Dafür braucht es einen Landesvorstand, in dem alle Regionen des Landes vertreten sind und der zu aktuellen politischen Themen des Landes Beschlüsse trifft, die der geschäftsführende Vorstand zur Diskussion stellt.

Die Weiterentwicklung unserer Politik für EIN Brandenburg und seine Regionen ist Aufgabe der gesamten Partei. Wir müssen miteinander Ideen konkretisieren und in Vorschläge für das künftige Handeln in den Kommunen und im Land gießen. Diese Aufgabe bietet gleichzeitig die Chance, neue Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren und zukünftige politische Inhalte in Ruhe und fernab der (medialen) Verkürzung von Tagespolitik und Wahlkämpfen vorzubereiten.

Zur Entwicklung eines eigenen sozialdemokratischen Regionalleitbildes für Brandenburg setzt der Landesparteitag eine Kommission „EIN Brandenburg der starken Regionen“ ein. Die Arbeit der Kommission wird bis zum Landesparteitag 2022 befristet.

Die Kommission soll sich aus jeweils zwei ständigen Mitgliedern aus den fünf Planungsregionen zusammensetzen und durch zwei vom Landesparteitag bestätigte Vorsitzende koordiniert werden. Weitere Mitglieder von Arbeitsgruppen kommen von den kommunalen Fraktionen, den Landesarbeitsgemeinschaften, der TalentAkademie, den kommunalen Hauptverwaltungsbeamten und aus der Mitte der Partei. Die Vorsitzenden und der/die Generalsekretär*in nehmen unmittelbar nach dem Landesparteitag 2021 im Einvernehmen mit dem Landesvorstand eine Besetzung vor.

Die Vorsitzenden der Kommission beraten sich regelmäßig mit dem geschäftsführenden Landesvorstand. Zwischenergebnisse werden im Landesvorstand vorgestellt. Die Kommission legt dem Landesvorstand im Juni 2022 einen Zwischenbericht und dem Landesparteitag im November 2022 einen Abschlussbericht zur Beschlussfassung vor. Die Sitzungen der Kommission finden parteiöffentlich statt.

Die Kommission erprobt in ihrer Arbeit neue Beteiligungsmodelle der Parteiarbeit wie z. B. hybride Sitzungsformen zwischen Präsenz- und Onlineveranstaltungen, um für interessierte Mitglieder und ggf. auch Nicht-Mitglieder möglichst leichten Zugang zu Informationen und Mitarbeit zu gewährleisten. Es sind in den 12 Monaten mehrere Regionalkonferenzen und eine landesweite (Online)-Konferenz durchzuführen. Der Landesvorstand trägt für die auskömmliche finanzielle Ausstattung der Kommissionsarbeit Sorge. Die Kommission kann sich eine Geschäftsordnung geben.